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tech insights

Die Mobilität der Zukunft – benutzen statt besitzen. Der EDAG CityBot zeigt wie es geht.

Zwei Drittel aller Menschen sollen im Jahr 2050 laut Weltwirtschaftsforum in Städten leben. In sogenannten Megacitys mit 10 Millionen Einwohnern und mehr. Weltweit gibt es bereits 36 Megastädte, darunter sind z. B. New York, Moskau und London. Dieses rasante Wachstum könnte dazu führen, dass die nötige Infrastruktur hinterherhinkt und den Städten durch die Überbelastung des Personennahverkehrs, der Strom- und Wasserversorgung oder der Müllabfuhr der Kollaps droht. Wer hat da nicht sofort Bilder von vollkommen überfüllten U-Bahnen oder kilometerlangen Staus, bei denen sich Blechlawinen jeden Tag ihren Weg durch Smog belastete Straßen bahnen müssen, im Kopf?

In Madrid sind beispielsweise sind 80 Prozent der gesamten Stadtfläche mit Autos bedeckt, die dort fahren oder parken. Die Belastung für Mensch und Umwelt sind dabei immens. Um sich dem entgegen-zustellen, setzten Städte- und Verkehrsplaner auf die sogenannten „Smart Citys“ – Städte, die mithilfe von digitalen Technologien umweltfreundlicher, nachhaltiger, mobiler, sicherer und wirtschaftlicher, schlichtweg lebenswerter werden sollen. Der Begriff Smart City steht also für ganzheitliche Entwicklungskonzepte rund um die Stadt der Zukunft.

Für diese intelligente Infrastruktur ist auch eine „smarte Mobilität“ gerade für den urbanen Raum unerlässlich. Dafür braucht es Technologien, die längst keine Fiktion mehr sind: vollkommen autonom fahrende Autos, die untereinander, mit dem Menschen, mit Gebäuden – also der gesamten Stadt vernetzt sind und Dank alternativer Antriebe vollkommen geräuschlos dahingleiten und den Menschen wie auf einer Sänfte von A nach B transportieren. Doch wie wird die Mobilität der Zukunft tatsächlich aussehen? Werden wir noch mit dem eigenen Auto unterwegs sein oder nutzen wir sogenannte Carsharing Konzepte und teilen uns ein Fahrzeug mit andern? Welche Rolle spielt dabei noch der Mensch?

EDAG schaut mit Hilfe der Szenariotechnik für Sie in die berühmte Glaskugel und prognostiziert anhand von zukunftsorientierten Einflussparametern, wie u. a. der Wandel in der Gesellschaft, in der Politik oder Soziologie aber auch in der Technologie die Zukunft verändern kann und sagt voraus, welche Entwicklungen in den nächsten 5/10/15 Jahren zu erwarten sind. Dabei interessiert uns als Experten für ganzheitliche Fahrzeugentwicklung natürlich ganz besonders das Thema Mobilität von morgen. Für den CityBot haben wir unsere Entwicklungskompetenzen aus den Bereichen Vehicle Engineering, Electrics/Electronics und Production Solutions zusammengeführt.

Wir stehen am Beginn eines neuen Zeitalters der Mobilität.

EDAG CityBot Ecosystem

Unser Konzeptfahrzeug, der EDAG CityBot ist für uns die Zukunft der urbanen Mobilität. Doch er ist weitaus mehr als ein reines Fortbewegungsmittel. Dieses vernetzte vollautonom fahrende Roboterfahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb, ist ein komplettes Mobilitätskonzept, also ein eigenes Ökosystem, aus dem wir auch neue Geschäftsmodelle entwickeln möchten. Durch zahlreiche Nutzungs- und Rucksackmodule kann er individuell konfiguriert werden und ist für alle Aufgabenstellungen innerhalb des urbanen Umfelds rund um die Uhr einsetzbar. All das findet in einem abgesperrten Bereich statt, in dem nur EDAG CityBots, Fahrräder und Fußgänger unterwegs sind.

Wir wussten schon bei der Entwicklung unserer sehr futuristisch anmutenden Designstudie, dass ein Umdenken stattfinden muss und haben versucht, eine Antwort auf alle Probleme der Stadt von heute und vor allem auch morgen zu finden. Dabei haben wir den Menschen zunächst als Operator von Anfang an ausgeschlossen, um auch hier neue Maßstäbe zu setzen und vollautonom unterwegs sein zu können.

Aus unserer Zusammenarbeit mit Stadtentwicklern und -planern wissen wir, dass genau solche Konzepte in Zukunft gefragt sein werden. Barcelona ist einer unserer Kooperationspartner und Vorreiter bei der Entwicklung von neuen Mobilitätsansätzen und Konzepten. Es ist also durchaus vorstellbar, dass Ihnen dort bald ein CityBot mit einem integrierten Transport- oder Arbeitssystem begegnet, der irgendwo den Rasen mäht, die Straße kehrt oder Sie sogar als Fahrgastzelle zum nächsten Hotspot dieser Metropole fährt.

Wie das alles genau funktionieren soll? Unser Ansatz ist ganzheitlich und das 24/7. Heißt, der Citybot ist rund um die Uhr einsetzbar und vollbringt die unterschiedlichsten Dienstleistungen, wodurch er effizient, profitabel und deswegen auch nachhaltig ist. Durch seine unterschiedlichen Module kommt er in allen wichtigen Bereichen der Stadt zum Einsatz: Er bekommt eine Information, wo welcher Mülleimer zu leeren ist, fährt autonom dort hin und erledigt diese Aufgabe selbstständig. Durch seine Vernetzung mit allen notwendigen Kommunikationssystemen weiß er, wann z. B. eine Veranstaltung zu Ende ist und so schwärmen viele CityBots aus, um die Besucher nach Hause zu bringen. Er übernimmt alle Aufgaben und Dienstleistungen, die innerhalb einer Kommune anfallen. Der EDAG CityBot kann natürlich auch über seinen Avatar – seinen Kopf kommunizieren: Er kann sprechen und hören, erkennt Gestik und Mimik und könnte sogar, um wieder bei unserem Beispiel mit Barcelona zu bleiben, als Ihr Fremdenführer fungieren.

Der EDAG CityBot könnte auch Gebühren und Abgaben in das Sozial- und Rentensystem einzahlen. Für die erbrachte Dienstleistung, wie z. B. Busfahren oder Rasen mähen, bezahlt er einen gewissen Anteil an Sozialabgaben. Apropos bezahlen: wir haben natürlich auch an ein Buchungs- oder Bezahlsystem gedacht. Auch hier sind wir innovativ und nutzen eine Plattformtechnologie für das Internet der Dinge und digitale Micropayment-Lösungen.

Bei allen Tätigkeiten ist unser autonomer Freund mit einer maximalen Geschwindigkeit von ca. 30 km/h unterwegs. Wenn man sich überlegt, dass die durchschnittliche Geschwindigkeit z. B. in London gerade einmal 11 km/h beträgt, so ist er sogar flott. Dabei muss er stets devot sein und sich dem Menschen und seiner Sicherheit unterordnen. Durch Sensoren und Kameras, die überall in der Smart City verteilt sind, kann er Hindernisse und Gefahrensituationen voraussehen und ist somit auch kein Sicherheitsrisiko für Passanten oder Radfahrer. Durch Künstliche Intelligenz kann er anhand der Mimik eines Menschen Schlüsse daraus ziehen, wie sich der Mensch verhalten wird und entsprechend agieren statt zu reagieren.

Es gibt unendlich viele Anwendungsszenarien für unsere schwarmintelligenten vollautonomen Roboterfahrzeuge und wir stehen mit unserer Konzeptentwicklung gerade erst am Anfang. Dabei sehen wir die Einsatzgebiete nicht nur im urbanen, sondern auch in der Wirtschaft und Industrie. Einer der nächsten Schritte ist für uns auch die Substitution der Vorfeldfahrzeuge auf Flughäfen. Der Airport Frankfurt am Main hat alleine ca. 20.000 Fahrzeuge, die für einen reibungslosen Ablauf auf den Rollfeldern unterwegs sind. Transportfahrzeuge für Gepäck und die Versorgung der Passagiere, Tankfahrzeuge, Busse, Kontrollfahrzeuge, etc. Sie alle könnten auf Basis des EDAG CityBot ersetzt werden. Somit ist er auch im Bereich Nutzfahrzeuge ein Garant für nachhaltige Mobilität. Genauso kann er aber auch in der Industrie als autonomes Transportfahrzeug oder als Staplerfahrzeug auf dem Betriebsgelände eingesetzt werden.

Für uns ist die Zukunft der Mobilität zum Greifen nah.

Dank seiner Modularität kann er überall eingesetzt werden: für den Personen- oder Warentransport, als Stadtreinigungsfahrzeug oder für den Einsatz im privaten Umfeld. Die Anwendungsfelder sind schier grenzenlos. Wir optimieren aber immer die Abläufe und Taktungen, steigern die Effizienz und reduzieren gleichzeitig die Emissionen. Wir haben eine ganz klare Roadmap für die Zukunft unseres EDAG CityBots, der für uns auch die Zukunft der Mobilität darstellt und haben dafür bereits die nächsten Meilensteine definiert. Unser Ziel ist dabei aber auch neue Geschäftsfelder zu entwickeln, die im Zusammenhang mit der Smart City oder Smart Mobility stehen.

EDAG CityBot Timeline

In allen Szenarien wird der Mensch der Profiteur der Mobilität von morgen sein. In einer Stadt mit 500.000 Einwohnern bräuchten wir 50.000 CityBots, die all das leisten, was an Mobilität, Transport und Arbeit anfällt. Das heißt, wir brauchen nur noch ein Fünftel der Fahrzeuge, die heute in einer Stadt unterwegs sind und könnten damit der Stadt die Seele zurückgeben und so für ihre Bewohner einen Lebensraum schaffen, der sauber, freundlich, leise und smart ist.

EDAG Tech Summit 2020: Join the next Level of New Mobility Solutions

Möchten Sie jetzt nicht auch gerne eine Fahrt durch die Stadt von morgen mit uns machen? Dann laden wir Sie dazu gerne ein. Auf unserem EDAG TECH SUMMIT 2020 vom 26.10. bis 05.11.2020 haben Sie entweder virtuell oder persönlich die Möglichkeit, unseren fahr- und arbeitsfähigen „EDAG CityBot“ KI-Prototypen auf unserer Laborfläche live in Aktion zu erleben. Wenn Sie aber bis dahin nicht mehr warten möchten und jetzt schon viele Fragen haben, dann kann Ihnen unser Experte für den EDAG CityBot, Johannes Barckmann, Head of Global Fairs + Showcars, Global Design Manager diese natürlich auch sofort beantworten.

Übrigens: Für den Fall, dass Sie jetzt schon intensiv darüber nachdenken, dass auch Sie unbedingt von dem EDAG CityBot Mobilitätskonzept profitieren möchten, haben wir Ihnen die wichtigsten Fakten zu unserem ganzheitlichen Konzept nochmals in einem Whitepaper zum Download zusammengestellt.

 

Whitepaper EDAG CityBot – hier herunterladen

WHITEPAPER „EDAG CITYBOT“ HIER HERUNTERLADEN
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