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    tech insights

    Klarheit auf dem Weg zur Digitalisierung

    Bei der Modernisierung der Produktion lassen sich viele Probleme mit Hilfe der Digitalisierung lösen. Doch was genau sind die Probleme? Und welche sind entscheidend, so dass sich die Investitionen wirklich lohnen? EDAG hat mit „Smart Vision“ ein Konzept entwickelt, das dafür sorgt, dass der Weg zur Smart Factory von Anfang an in die richtige Richtung weist.

    Auch in der Industrie passiert es immer wieder, dass Digitalisierungsprojekte scheitern. Eines der Probleme sind Megaprojekte, die zu viel auf einmal wollen – das gilt insbesondere, wenn als Ziel die Errichtung einer „smarten“ Fabrik ausgegeben wurde. Oft steht der Satz „Mit Digitalisierung lösen wir alle Ihre Probleme“ am Anfang. Nicht selten werden Projekte beschnitten, weil die Kosten für komplexe Vorhaben aus dem Ruder laufen, oder weil sich die Umsetzung angesichts begrenzter Manpower zu lange hinziehen würde. Selbst wenn die Pläne alle umgesetzt werden, zeigt sich am Ende womöglich, dass mit viel Geld wenig erreicht wurde – weil in Teilbereichen gegensätzliche Ziele verfolgt wurden, oder Investitionen in Lösungen geflossen sind, die am eigentlichen Problem vorbeigehen.

    Einer der Gründe für solche Probleme beim Entwickeln einer Smart Factory: Es gibt keine Patentrezepte. Weder heißt „smart“, eine 100-prozentige Automatisierung zu schaffen, noch ist der breite Einsatz von Künstlicher Intelligenz damit gemeint. Eine wirklich intelligente Fabrik setzt Digitalisierungs- und KI-Technologien gezielt ein, um die bisherigen Probleme zu lösen und damit die Effizienz sprunghaft zu steigern. Tatsächlich erreicht jede smarte Fabrik ihr individuelles Optimum in Abhängigkeit vom Produkt, den Prozessen, der Philosophie und den Menschen – und genauso individuell muss auch die Lösung verfolgt werden.

    Das Nadelöhr im Heuhaufen

    Das größte Problem, das es auf dem Weg zur smarten Fabrik zu lösen gilt, ist also erst einmal herauszufinden, welches Nadelöhr in der Produktion besteht oder welches Hindernis die Effizienzverbesserung behindert. Das mag sich trivial anhören, aber in großen Organisationen mit dreistelligem Millionenumsatz und entsprechend komplexen Prozessen ist genau das die Frage, auf die sich nur schwer Antworten finden lassen.
    EDAG Production Solution setzt genau an dieser Stelle an und hat ein Konzept entwickelt, das die gesuchten Antworten liefert: „Wir schreiben Ihnen erst einmal auf, was Ihre Probleme sind“, das ist das Ziel von „Smart Vision“. In einem zwei- bis dreitägigen Workshop erarbeiten die beteiligten Teilnehmerinnen und Teilnehmer, beispielsweise aus den Bereichen Produktion, Logistik, Einkauf und IT, mit welchen Prämissen in die Projektplanung gegangen werden muss, um die Ziele zu erreichen. Das Konzept ist bewusst so angelegt, dass es ohne große Vorarbeiten, ganz am Anfang eines Smart-Factory-Projektes stehen kann und mit wenig Aufwand schnell zu Ergebnissen kommt.

    Wandlungstreiber und -befähiger

    Dem Smart-Vision-Konzept liegt die Erkenntnis zugrunde, dass branchenunabhängig fast alle produzierenden Unternehmen vor nahezu denselben Herausforderungen stehen. Diese lassen sich auf eine Reihe von „Wandlungstreibern“ zurückführen: Individualisierung, Flexibilisierung, Kostendruck, neue Technologien, Klimawandel und Globalisierung.

    Diesen Wandlungstreibern stehen wiederum „Wandlungsbefähiger“ gegenüber. Das sind Faktoren, die dazu beitragen, die oben genannten Faktoren in die Produktionspraxis zu überführen. Zu den wichtigsten Wandlungsbefähigern zählen beispielsweise Modularität, Mobilität, Kompatibilität, Universalität und Skalierbarkeit. Für den Produktionsbereich sind sechs bis sieben solcher Befähiger von Relevanz. Aufgrund seiner Projekterfahrung hat EDAG zu jedem dieser Befähiger drei bis fünf Fragen aufgestellt, mit denen sich herausfinden lässt, welche Priorität der jeweilige Befähiger in dem Projekt genießt. 20 bis 30 Fragen reichen aus, um einzugrenzen, welchen Ansprüchen die Smart Factory genügen muss.

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    Umfassendes Bild der Smart Factory

    Essentiell für dieses Konzept ist es, ein holistisches Bild der Aufgabe zu erhalten. Dabei geht es nicht allein um die Produktionsumgebung, vielmehr ist der Ausgangspunkt der „Auftragsabwicklungsprozess“ – also alles, was dazu beiträgt, den Auftrag des Kunden zu dessen Zufriedenheit zu erledigen. Daraus ergibt sich der Teilnehmerkreis für den Workshop: eine möglichst heterogene, aber ganzheitlich zusammengesetzte Gruppe, die eine umfassende Vision der smarten Fabrik erarbeitet. Auf diese Weise wird vermieden, dass sich widerstrebende Entwicklungsziele manifestieren, weil etwa eine Verbesserung in der Logistik erreicht wird, die aber Prozesse in der Produktion hemmt.

    Dieser Kreis muss darlegen, was die größten „Schmerzen“ in den bisherigen Abläufen sind, also beispielsweise:
    • Was stört am meisten?
    • Was behindert am meisten?
    • Was muss am dringendsten behoben werden?

    Am Ende ergibt sich aus den einzelnen Antworten eine Prioritätenliste für die Befähiger. Daraus erstellt EDAG einen zentralen Teil für das Strategie-Papier, mit den wichtigsten Prämisen für das geplante Projekt. Diese müssen allen weiteren Entwicklungen zugrunde gelegt werden. Das Ergebnis ist also keine Wertstrom-Analyse auf Produktionsebene, kann also nicht als Anleitung dienen, bestimmte Technologien oder Prozesse einzusetzen. Sondern die Antwort erfolgt auf Management-Ebene, und gibt Auskunft darüber, welche Befähigung nötig ist, um die identifizierten Probleme zu lösen.

    Wenn gewünscht, können die Experten von EDAG das Strategiepapier auch vervollständigen und bei den weiteren Schritten, wie der nachfolgenden Planung und der Realisierung unterstützen.

    Gezielt digitalisieren

    Das dargelegte Vorgehen schafft Transparenz auf dem Weg zu einer verstärkten Digitalisierung, denn auf diese Weise wird geklärt, wo der dringendste Handlungsbedarf besteht und wie mit den verfügbaren Ressourcen – sowohl Investitionskapital wie auch den verfügbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – der größtmögliche Effekt zur Verbesserung der Effizienz erzielt werden kann. Damit werden Fehlinvestitionen verhindert und die Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Projektabschluss verbessert.

    Weitere Details zum Konzept „Smart Vision“ geben Ihnen auf Anfrage Nicolai Rimmler, Projektleiter Fabrik und Logistikplanung, und Frank Breitenbach, Senior Fachexperte Planungsmethodik im Bereich Smart Factory. Oder laden Sie sich gleich hier das Whitepaper „Smart Vision - Ihr intelligenter Weg zur Smart Factory“ herunter!

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